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Kosmische Strahlung: Schneller geht's nicht!

Kategorie(n): 
Einblicke
Donnerstag, 05. November 2020, 18:00 Veranstaltung fällt aus!
Etage: 
1

Viktor Hess entdeckte 1912 erstmals die kosmische Strahlung in seinem wagemutigen
Ballonexperiment, welche etwa ein Achtel der natürlichen Strahlung auf der Erdoberfläche ausmacht.
Sie nutzt uns bei der Karbon-Datierung von archeologischen Funden und ist wahrscheinlich für die
Bildung von Gewitterblitzen entscheidend. Auf der anderen Seite stört sie elektronische
Schaltungen in Computern und ist ein wesentliches Hindernis für die bemannte Raumfahrt.
Wissenschaftler interessieren sich für kosmische Strahlung, weil sie Zeugnis von extremen
kosmischen Ereignissen ist, wie Supernovas und rotierenden schwarzen Löchern. Die Quellen der
kosmischen Strahlung sind auch 100 Jahre nach ihrer Entdeckung noch unbekannt. Besonders die
kosmischen Strahlen der höchsten Energien sind ein Rätsel, zu denen auch das schnellste jemals
beobachtete Teilchen zählt. Wir sprechen über die Natur der kosmischen Strahlung, was wir
über ihren kosmischen Ursprung wissen, und über die größten Observatorien der Welt, die die
kosmische Strahlung messen.

Referent: Dr. Hans Dembinski, Technische Universität Dortmund

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei