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Von der Schatzgräberei zur Archäologie - Gegenwart und Zukunft der Vergangenheit

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Dezernat Hochschulkommunikation
Donnerstag, 12. Dezember 2019, 18:00
Etage: 
1

Von den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht über die Nibelungensage zu Indiana Jones und Lara Croft: Seit Generationen begeistern und beflügeln Geschichten von vergrabenen Schätzen und versunkenen Städten die Fantasie vieler Menschen überall auf der Welt.

Schon der assyrische Herrscher Assurbanipal ließ Mitte des ersten Jahrtausends vor unserer Zeit auf der Suche nach alten Objekten und Texten den Boden umgraben. Aber auch heute noch spielt das Graben nach Schätzen, vor allem in kriegs- und krisengeschüttelten Ländern, als Einnahmequelle für arme Bevölkerungsteile eine maßgebliche Rolle.

Zwar kann man in der Schatzgräberei den Ursprung der wissenschaftlichen Archäologie sehen, doch wie sehr unterscheiden sich die beiden heute? Welchen Wert haben Dinge, die wir unter der Erde und unter Wasser finden? Warum ist der einzelne Fund so viel weniger wert ohne den ihn umgebenden Kontext? Und welche wissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen und ethischen Probleme sind mit Objekten aus unkontrollierten Ausgrabungen verknüpft?

Referent: Dr. Aydin Abar, Ruhr-Universität Bochum

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei