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Bilderbuch ohne Bilder – Lieder ohne Worte

Kategorie(n): 
Kultur
Veranstalter: 
Dezernat Hochschulkommunikation der Ruhr-Universität Bochum
Donnerstag, 28. November 2019, 18:00 bis Freitag, 29. November 2019, 17:59
Etage: 
1

Ein Abend mit Rezitation und Musik.

ZUM PROGRAMM

Der sicherlich ungewöhnliche Doppelname dieses Abends leitet sich ab aus einem Werk des wohl bekanntesten dänischen Dichters Hans Christian Andersen (1805-1875) und Klavierkompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Zwischen 1839 und 1854 erschienen von H.C. Andersen – zunächst nur in deutscher Übersetzung – 33 kleine Arabesken unter dem Titel „Bilderbuch ohne Bilder“.  Hier erweist sich Andersen als Meister der kleinen Form, indem der Mond einem jungen Dichter erzählt, was er auf seinen nächtlichen Reisen gesehen hat. Lyrische, dramatische und bisweilen auch sentimentale Bilder, inhaltlich in keiner Weise zusammenhängend, sind sie doch zu einem harmonischen Ganzen gefügt.

Bewusst erinnert der von Andersen gewählte Titel „Bilderbuch ohne Bilder“ an die 48 Klavierstücke „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, die in acht Heften zwischen 1829 und 1845 entstanden. Kennzeichnend für diese Stücke - „die mit den Fingern zu singen sind“ - ist ihr Erzählton, die Sprachlichkeit und die leicht fassliche, lyrische Melodik in klaren Formen. Nur fünf von ihnen tragen einen Titel, verzichten aber ebenso wie die anderen auf erzählende Worte.

ZU DEN KÜNSTLERN

Jona Kümper studierte Klavier bei Prof. Arnulf von Arnim, Prof. Gilead Mishory und Prof. Nina Tichman an den Musikhochschulen Dortmund und Köln, wo er 2004 sein Konzertexamen ablegte. Zudem absolvierte er ein Studium in den Hauptfächern Tonsatz und Gehörbildung. 2008 erhielt er den Kompositionspreis der Stadt Neuss, 2012 und 2013 dritte Preise beim International Composition Competition Sofia und beim Carl-von-Ossietzky-Wettbewerb Oldenburg. Den Ensembles des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität ist er seit Jahren als Korrepetitor, Solist und Continuospieler verbunden.

Jürgen Hinninghofen ist pensionierter Grund- und Hauptschullehrer aus Oberhausen sowie Gründer und langjähriger ehrenamtlicher Leiter der „Städtischen Malschule für Kinder und Jugendliche“ in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen. Seit mehr als 25 Jahren ist er mit Rezitationen – immer verbunden mit Musik – unterwegs im Ruhrgebiet in Schulen, Bibliotheken, Volkshochschulen, Kirchengemeinden und regelmäßig im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum zu verschiedenen Themen (u.a. Brecht, Wedekind, Claudius, Kästner, Tucholsky, Fallada, Joseph Haydn, Robert Schumann). Seit 1988 ist Hinninghofen Mitglied im Chor der Ruhr-Universität und im Collegium vocale Bochum unter Leitung von Hans Jaskulsky.

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei