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Alexander von Humboldt – Geographie als ganzheitliche Wissenschaft

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Dezernat Hochschulkommunikation der RUB
Montag, 06. Mai 2019, 18:00
Etage: 
1

“Ich werde Pflanzen und Fossilien sammeln, mit vortrefflichen Instrumenten astrologische Beobachtungen machen können: - ich werde die Luft chemisch zerlegen (...). Das alles aber ist nicht Hauptzweck meiner Reise. Auf das Zusammenwirken der Kräfte, den Einfluß der unbelebten Schöpfung auf die belebte Thier- und Pflanzenwelt, auf diese Harmonie sollen stets meine Augen gerichtet sein! “ Diese Ziele für seine Südamerikareise (1799-1804) machen den zentralen Aspekt der Forschungen von Alexander von Humboldt deutlich: naturwissenschaftliche Einzelbeobachtungen in ihrem Zusammenwirken in einer Landschaft zu deuten. Aus diesem Grund muss Alexander von Humboldt als Begründer einer naturwissenschaftlichen Geographie angesehen werden. Der Vortrag beleuchtet an Stationen seiner Südamerikareise, welche Bedeutung dieser ganzheitliche Ansatz nach über 200 Jahren heute in der Geographie noch besitzt.

Referenten: Prof. Dr. Karl-Heinz Otto (Didaktik der Geographie) und Prof. Dr. Thomas Schmitt (Biogeographie und Landschaftsökologie) vom Geographischen Institut der RUB

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei