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Schwermetalle: Pflanzen als Vermittler zwischen Umwelt und menschlichem Wohlergehen

Veranstaltungsreihe(n): 
Veranstalter: 
Ruhr-Universität Bochum
Montag, 20. April 2015, 18:00

Schwermetalle sind weithin bekannt als gefährliche Gifte für Umwelt und die menschliche Gesundheit. Einige dieser Metalle sind allerdings in mäßigen Mengen unverzichtbar für alles Leben. Auch der Mensch braucht sie, und viele leiden tatsächlich unter Mangelerscheinungen. Pflanzen stehen am Beginn der Nahrungskette, und daher ist ihr Gehalt an diesen Nährstoffen von entscheidender Wichtigkeit in der menschlichen Ernährung. Sozusagen versehentlich nehmen Pflanzen tatsächlich auch die chemisch ähnlichen – und für die Gesundheit gefährlichen – Schwermetalle auf. Dies ist besonders in Regionen der Fall, wo diese Gifte durch industrielle Aktivitäten oder geologische Besonderheiten in erhöhten Mengen im Boden vorkommen. Die Belastung mit solchen gefährlichen Schwermetallen ist jedoch nicht in jeder Pflanze gleich hoch. Präsentiert werden Extreme der Schwermetallakkumulation als Beispiel für die enormen Leistungen, zu denen manche besondere Pflanzen fähig sind, ihre Anwendung, welche Prozesse in der Pflanze für die Schwermetallakkumulation entscheidend sind und wie man die natürliche Diversität unter Pflanzen nutzen kann, um den Nährstoffgehalt und die Sicherheit von Nahrungsmitteln zu verbessern.

Referentin: Prof. Dr. Ute Krämer, Fakultät für Biologie und Biotechnologie

Audioaufzeichnung des Vortrags

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