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Henri Becquerel und die Entdeckung der Radioaktivität

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Dezernat Hochschulkommunikation der Ruhr-Universität Bochum
Montag, 18. Juni 2018, 18:00
Etage: 
1

Schon kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlung durch Wilhelm Conrad Röntgen 1895 machte der Franzose Henri Antoine Becquerel eine nicht minder interessante Beobachtung. Er konnte eine von Uranmineralien ausgehende Strahlung nachweisen, die anscheinend konstant emittiert wurde. Diese Strahlung, die von Becquerel zunächst als „Uranstrahlung“ bezeichnet wurde, wies eine im Vergleich zur Röntgenstrahlung viel größere Durchdringungsfähigkeit auf. Gemeinsam mit Marie und Pierre Curie, die dem Phänomen schließlich den Namen „Radioaktivität“ gaben, erhielt Becquerel für seine Untersuchungen im Jahr 1903 den Nobelpreis für Physik.

Die Zuhörer dürfen sich abschließend in kleinen Experimenten mit den Eigenschaften der ionisierenden Strahlung vertraut machen.

Referent: Dr. Dirk Meyer, Fakultät für Physik und Astronomie, Ruhr-Universität Bochum

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei