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Wäre es schön? Es wäre schön!: Mein Vater Rudolf Herrnstadt

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstaltungsreihe: 
Veranstalter: 
Institut für Deutschlandforschung
Freitag, 08. Dezember 2017, 18:00
Etage: 
1

Rudolf Herrnstadt (1903-1966) gehörte bis 1953 in der DDR als Kandidat des Politbüros und als Chefredakteur des SED-Parteiblatts „Neues Deutschland“ zur politischen Spitze. Ab einem gewissen Punkt wurde der frei denkende Journalist und überzeugte Kommunist dem Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht zu gefährlich und aus der Partei verbannt. Seine Tochter Irina Liebmann nimmt diesen biografischen Bruch zum Anlass einer liebevollen, aber immer sorgfältig abwägenden Recherche. So enthüllt sie eine deutsche Biografie, die vom jüdischen Bürgertum in Oberschlesien über engagierte Parteiarbeit, Agententätigkeit und Exil in Moskau zurück ins Deutschland der Nachkriegszeit führt.

Lesung und moderiertes Gespräch

Referentin: Irina Liebmann

Irina Liebmann (geb. 1943) ist selbst in Moskau geboren und seit vielen Jahren als Journalistin und Schriftstellerin tätig. 2014 wurde sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Neben vielen Auszeichnungen erhielt sie 2008 für das Buch über ihren Vater den Preis der Leipziger Buchmesse im Bereich Sachbuch/Essayistik.

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei