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Endlichkeit und Frömmigkeit im 17. Jahrhundert

Kategorie(n): 
Insider
Veranstalter: 
Prof. Dr. Lorenz / Geschichte der Frühen Neuzeit und Prof. Dr. Kiehnle / Rechtsgeschichte
Dienstag, 28. November 2017, 18:00
Etage: 
1

„Wir vergeh‘n wie Rauch von starken Winden“
(Andreas Gryphius)

Im Angesicht einer von Krieg, Krankheit und konfessionellen Auseinandersetzungen geprägten Welt thematisiert die Dichtung und Liturgie des 17. Jahrhunderts sehr stark die Vergänglichkeit des Menschen. Am Beispiel des Fraustädter lutherischen Theologen und sogenannten Pestpfarrers Valerius Herberger (1562-1627) wird ein protestantischer Mystiker vorgestellt. Seine uns heute völlig fremde Welt, in der das Jenseits erfahrbar ins eigene Leben hineinwirkt, in der Tabuthemen wie die Frage nach Leid und Tod mit großer Selbstverständlichkeit thematisiert werden, ist Inhalt des Vortrags.. 

Referentin: Prof. Dr. Ute Gause, Evangelisch-Theologische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei