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João Guimarães Rosa: Gott und der Teufel im Niemandsland

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Dezernat Hochschulkommunikation der Ruhr-Universität Bochum
Montag, 20. November 2017, 18:00
Etage: 
1

Bossa Nova, Pelé, Brasília und die Architektur von Oscar Niemeyer: Klischees der brasilianischen Kultur der sogenannten Anos J.K., den intensiven Jahren der Regierungszeit von Präsident Juscelino Kubitschek. In diese Zeit von 1955 bis 1960 fällt auch die Veröffentlichung eines Meilensteines der brasilianischen Literatur, des Romans „Grande Sertão": Veredas, wörtlich: „Großes Hinterland: Wasserpfade”. Autor ist der im Bundesstaat Minas Gerais geborene Arzt und Diplomat João Guimarães Rosa (1908–1967), an dessen 50. Todestag sich die literarische Welt 2017 erinnert. In seinen Erzählungen bringt Rosa die Sprache und die Weltanschauung der Bewohner des von Isolation und uralten Traditionen geprägten brasilianischen Hinterlandes in Kontakt mit avantgardistischen Experimenten und universellen Fragen.

Nach der Vorlesung planen die Referenten eine kurze zweisprachige Lesung.

Referenten:

  • Prof. Dr. Roger Friedlein, Fakultät für Philologie, Ruhr-Universität Bochum 
  • Dr. Marcos Machado Nunes, Fakultät für Philologie, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Willi Bolle, Professor em. an der Universidade de Sao Paulo

 

 

 

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei