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Schießpulver, Bronzekanonen, Heeresreform: Die „Militärische Revolution“ und der Dreißigjährige Krieg

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Prof. Dr. Lorenz / Geschichte der Frühen Neuzeit und Prof. Dr. Kiehnle / Rechtsgeschichte
Dienstag, 07. November 2017, 18:00
Etage: 
1

Zeitgenössische Stiche des Dreißigjährigen Krieges offenbaren die Grausamkeiten der Kriegsführung, die ein bis dahin ungekanntes Ausmaß erreichten. Der Dreißigjährige Krieg wurde mit Schusswaffen und Bronzekanonen geführt, die eine „militärische Revolution“ begründeten. Wie weit bestimmten diese technischen Mittel bereits das Kriegsbild des Dreißigjährigen Krieges? Oder waren andere Faktoren nicht bedeutender, wie z. B. die Heeresreformen von Moritz von Oranien (1567-1625) oder Gustav Adolf II. von Schweden (1594-1632)? Ihre Neuerungen bestanden in der Einführung der Linienformation und nicht zuletzt im Einsatz leichter Feldartillerie. Zugleich gelten die Reformen durch das Größenwachstum der Armeen als Ausgangspunkt einer dauerhaft etablierten Militärverwaltung und damit der Entstehung des frühneuzeitlichen Staatswesens.

Referent: Prof. Dr. Helmut Maier

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei