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Schießpulver, Bronzekanonen, Heeresreform: Die militärische Revolution und der Dreißigjährige Krieg

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Prof. Dr. Lorenz / Geschichte der Frühen Neuzeit und Prof. Dr. Kiehnle / Rechtsgeschichte
Dienstag, 07. November 2017, 18:00
Etage: 
1

Der Dreißigjährige Krieg wurde mit Schusswaffen und Bronzekanonen geführt, die eine militärische Revolution begründeten. Zeitgenössische Stiche offenbaren die Grausamkeiten der Kriegsführung, die ein bis dahin ungekanntes Ausmaß erreichten. Wie weit bestimmten die technischen Mittel das Bild des Krieges? Oder waren andere Faktoren nicht bedeutender, wie zum Beispiel die Heeresreformen von Moritz von Oranien oder Gustav Adolf II. von Schweden? Sie führten die Linienformation und die leichte Feldartillerie ein. Zugleich gelten die Reformen durch das Größenwachstum der Armeen als Ausgangspunkt einer dauerhaft etablierten Militärverwaltung und damit der Entstehung des frühneuzeitlichen Staatswesens.

Referent: Prof. Dr. Helmut Maier, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei