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Sprachenpolitik in der frühen Sowjetunion

Kategorie(n): 
Insider
Veranstalter: 
Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und das Seminar für Slavistik der RUB
Mittwoch, 05. Juli 2017, 18:00
Etage: 
3

Die junge Sowjetunion war ein Vielvölkerstaat, in dem zahlreiche sehr unterschiedliche Sprachen gesprochen wurden. Neben den slavischen Sprachen erstreckte sich die Vielfalt von kaukasischen und Turksprachen an der Südgrenze des neuen Staats über finno-ugrische und mongolische Sprachen bis hin den Sprachen der indigenen Völker Sibiriens. Lenin brach bewusst mit der Sprachenpolitik des Zarenreichs, das die nichtrussischen Kulturen weitgehend ignoriert hatte. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bunte und dynamische Sprachsituation der jungen Sowjetunion und zeigt, welch große Rolle die Sprachenpolitik auch ideologisch für den Staat spielte.

Referentin: Dr. Christina Clasmeier, RUB

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei

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