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Deutschland und die jüdische Migration im 20. Jahrhundert

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstalter: 
Historisches Institut
Freitag, 28. April 2017, 18:00
Etage: 
1

Juden spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte der Migration in Deutschland im 20. Jahrhundert. Sie waren Einwanderer und Auswanderer und zum Teil auch beides zugleich. Sie verließen ihre Heimat freiwillig und auch erzwungen.

Daher lassen sich an ihnen viele Phänomene der Migration exemplarisch erläutern. Dazu wird dieser Vortrag einen weiten Bogen spannen. Er erzählt von der osteuropäischen Einwanderung nach Deutschland vor und nach dem Ersten Weltkrieg, von der erzwungenen Auswanderung im nationalsozialistischen Deutschland, der Rolle Nachkriegsdeutschlands als Drehscheibe jüdischer Migration und der Einwanderung nach Deutschland aus der ehemaligen Sowjetunion nach 1990.

Referent: Prof. Dr. Constantin Goschler

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei