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Assistierter Suizid: Eine Gewissensfrage für Ärzte

Kategorie(n): 
Kontrovers
Veranstalter: 
Ruhr-Universtität Bochum
Donnerstag, 06. April 2017, 18:00
Etage: 
1

Wenn eine schwere und unheilbare Krankheit das Leben zur Qual macht, wünschen sich manche Patienten, selbst über den Zeitpunkt ihres Todes bestimmen zu können. Nehmen sie dabei die Hilfe eines Arztes in Anspruch, der sie berät oder die nötigen Medikamente besorgt, so handelt es sich um assistierten Suizid. Diese Beihilfe zur Selbsttötung ist vom Grundsatz her nicht strafbar, allerdings ist eine Strafbarkeit aufgrund unterlassener Hilfeleistung möglich. Dürfen Ärzte ihren Patienten bestimmte Arzneimittel verschreiben, wenn diese sterben möchten?

Gäste auf dem Podium:

  • Dr. Roger Kusch, Ex-Justizsenator von Hamburg, Gründer der Sterbehilfe Deutschland e.V.
  • Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan, Honorarprofessorin an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof (BGH)

Moderation:

  • Prof. Dr. Gereon Wolters, Leiter des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und internationales Strafrecht der Ruhr-Universität Bochum

 

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei

in Kooperation mit