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Baby auf Bestellung: Möglichkeiten und Grenzen der Reproduktionsmedizin

Kategorie(n): 
Kontrovers
Veranstalter: 
Ruhr-Universität Bochum
Donnerstag, 09. März 2017, 18:00
Etage: 
1

Die Geburt von Louise Brown 1978 gilt als Beginn der modernen Reproduktionsmedizin. Die Britin war das erste Baby, das in vitro, also im Reagenzglas, gezeugt wurde. Heute gehört die künstliche Befruchtung zu den Standardbehandlungen in jeder Kinderwunschpraxis. Für viele ungewollt kinderlose Paare ist sie die einzige Hoffnung auf eine Familie. Doch wie weit darf die Medizin gehen? Ist zum Beispiel die Stammzellenforschung verantwortbar, und wo liegen die Grenzen? Besteht die Gefahr, irgendwann Kinder aus dem Katalog zu bekommen, alle natürlich überdurchschnittlich intelligent und schön? Mit diesen und vielen weiteren Aspekten der Reproduktionsmedizin befasst sich diese Veranstaltung der Reihe „Grauzonen“.

Auf dem Podium:

  • Dr. Arnd T. May, Medizinethiker, Klinischer Ethiker und Geschäftsführer des ethikzentrum.de – Zentrum für Angewandte Ethik
  • Prof. Dr. Reinhard Merkel, emeritierter Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Thomas Katzorke, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem Therapieschwerpunkt Kinderwunsch/ Reproduktionsmedizin

Moderation:

  • Katja Leistenschneider, Radio Bochum
öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei
Zugehörige Veranstaltung:

in Kooperation mit