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Rezitation und Musik: Heinrich Heine liebt...

Veranstaltungsreihe: 
Veranstalter: 
MZ Bereich Musik
Donnerstag, 22. September 2016, 18:00
Etage: 
1

ZUM PROGRAMM

„Diese Lyrik ist Melodie, so sehr, dass sie es notwendig hat, in Musik gesetzt zu werden.“

So schrieb Karl Kraus 1910 in seinem Essay „Heine und die Folgen“ und erklärt so die musikalische Bearbeitung der Lyrik Heinrich Heines (1797 – 1856) durch Komponisten.

Schon dreißig Jahre nach Heines Tod gab es 1093 Vertonungen von 538 Musikern. 1827 beim Erscheinen der Gedichtsammlung „Buch der Lieder“ war dieser Erfolg nicht zu erwarten gewesen. Heute zählt man fast 10.000 Vertonungen von Komponisten. Allein von „Du bist wie eine Blume“ gibt es 388 Versionen, von denen die Gäste von Klang im Quadrat neben anderen Vertonungen die Fassung von Robert Schumann hören werden.

Zu einer Auswahl von Heine-Vertonungen aus dem „Buch der Lieder“ gesellen sich Prosatexte und Gedichte über „dasselbe kleine Thema, die unglückliche Liebe“ –  wie Heine selbst schreibt -, aber auch die Überwindung der sentimentalen, unerfüllten und unglücklichen Liebe.

 

ZU DEN MUSIKERN

Mechthild Jaskulsky, geboren in Marburg an der Lahn, studierte Schulmusik an der Musikhochschule Frankfurt am Main und Romanistik an der dortigen Universität. Anschließend besuchte sie die Chorleitungsklasse von Helmuth Rilling. Während des Studiums erhielt sie ihre Gesangsausbildung bei Prof. Inga Schönherr und Prof. Arleen Auger. Bei Maria Friesenhausen und Roderic Keating ergänzte sie ihre Gesangsausbildung. Neben ihrer Tätigkeit als Musikerzieherin arbeitet Mechthild Jaskulsky vor allem als chorische Stimmbildnerin mit verschiedenen Konzert- und Kammerchören und leitet Seminare zu diesem Thema.

Jona Kümper studierte Klavier bei Prof. Arnulf von Arnim, Prof. Gilead Mishory und Prof. Nina Tichman an den Musikhochschulen Dortmund und Köln, wo er 2004 sein Konzertexamen ablegte. Zudem absolvierte er ein Studium in den Hauptfächern Tonsatz und Gehörbildung. 2008 erhielt er den Kompositionspreis der Stadt Neuss, 2012 und 2013 dritte Preise beim International Composition Competition Sofia und beim Carl-von-Ossietzky-Wettbewerb Oldenburg. Den Ensembles des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität ist er seit Jahren als Korrepetitor, Solist und Continuospieler verbunden.

Jürgen Hinninghofen ist pensionierter Grund- und Hauptschullehrer aus Oberhausen sowie Gründer und langjähriger ehrenamtlicher Leiter der „Städtischen Malschule für Kinder und Jugendliche“ in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen. Seit mehr als 25 Jahren ist er mit Rezitationen – immer verbunden mit Musik – unterwegs im Ruhrgebiet in Schulen, Bibliotheken, Volkshochschulen, Kirchengemeinden und regelmäßig im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum zu verschiedenen Themen (u.a. Brecht, Wedekind, Claudius, Kästner, Tucholsky, Fallada, Joseph Haydn, Robert Schumann). Seit 1988 ist Hinninghofen Mitglied im Chor der Ruhr-Universität und im Collegium vocale Bochum unter Leitung von UMD Hans Jaskulsky.

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei