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Ramon Llull - Vorbote des interreligiösen und interkulturellen Dialogs

Veranstalter: 
Ruhr-Universität Bochum
Montag, 12. September 2016, 18:00
Etage: 
1

Ramon Llull (1230-1316) gilt als einer der herausragenden Schriftsteller und Denker im Mittelalter, nicht nur für den katalanischen Kulturraum, sondern für die gesamte europäische Tradition. Llull hat sich mit verschiedenen Wissensfeldern wie der Philosophie, Theologie, Medizin und Astronomie auseinandergesetzt. Gleichzeitig schuf er ein solides literarisches Werk, das den Beginn der katalanischen literarischen Tradition markierte, mit Werken wie der Blanquerna, zu dem auch „Das Buch vom Freunde und vom Geliebten“ gehört, „Das Buch der Wunder“ oder „Das Buch vom Heiden“.

Der Vortrag, der anlässlich Ramon Llulls 700. Todestages stattfindet, wird durch eine musikalische Lesung ergänzt. Die Schauspielerin Montse Germán und der Musiker Ferran Pisa tragen „El verger de l’Amat/ Der Garten des Geliebten“ vor. Die Lesung findet in katalanische Sprache statt. Eine deutsche Übersetzung der Texte wird dem Publikum zur Verfügung gestellt.

Referent: Prof. Dr. Roger Friedlein, Romanisches Seminar

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei
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