RUB » Blue Square » Veranstaltungen » Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst

Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst

Veranstalter: 
Fakultät für Sozialwissenschaft
Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:30 bis Samstag, 24. Oktober 2015, 18:30
Etage: 
3

Leid und Schmerz lassen sich auf verschiedene Weisen ausdrücken: Nicht nur im Gespräch, sondern auch auf künstlerische Weise in Musik, Malerei und Tanz. Studierende, die ihren Master in sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächern machen, haben sich im vergangenen Sommersemester 2015 mit verschiedenen Artikulationsformen auseinander gesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Ravensburger Künstler Romain Finke erkundeten die Studierenden Grenzen, Übergänge und Synergien von Wissenschaft und Kunst. In der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse spiegelt sich der innovative Ansatz wieder. So gibt es zum Beispiel eine musikalische Lesung, eine Ausstellung von persönlichen Bildern aus kunsttherapeutischen Sitzungen und einen Vortrag über die Wirkung von Musik im Film.

Das Programm:

Donnerstag, 22.Oktober 2015

19:30 Uhr: Einführung durch die Projektleiter/innen Monique Kaulertz, Sandra Plontke und Jürgen Straub
19:45 Uhr: Begrüßung durch die Studierenden
20:30 Uhr: „Butter und Honig oder: Als der Mond aus den Bergen schien. Übersetzungsprozesse alskulturvermittelndes Element" – eine musikalische Lesung mit Fatima Caliskan und der Band „Jazzpiya“

Freitag, 23. Oktober 2015, 11-15 Uhr

11:30-12:30 Uhr: „Flucht und Begegung“ – ein kunsttherapeutisches Projekt mit geflüchteten Frauen (Projekt von Marie Bussmann, Jana Frommer und Moritz Kenngott)
13:00-14:00 Uhr: „Kommunikation um und über das Lebensende im ambulanten Hospizdienst“ (Projekt von Jana Balter)

Samstag, 24. Oktober 2015, 14-18:30 Uhr

15-16 Uhr: „Filmmusik in szenischer Darstellung und ihr Einfluss auf die Emotionen der Zuschauer“ (Projekt von Frederick Czekanski)
16:15-17:15 Uhr: „Das narrative Leid?“ – Tiefenhermeneutische Rezeptionsanalysen zu Texten von Kafka und Hesse (Projekt von Stephan Winkelmann)
17:30-18 Uhr: Abschlussdiskussion mit den Beteiligten

An allen drei Tagen in der Ausstellung:

  • Hörstationen: „Klang der Sehnsucht – Musik und das Erinnern in der Ferne“ (Irina Yilmaz und Aria Anwar)
  • Präsentation: „Mein Leben ist ein Bild, aber das Ballett ist der Rahmen" – Profitänzer/innen berichten von ihren Erfahrungen zwischen Ballettsaal und Bühne (Nina Neuhaus)
  • Ausstellung der kunsttherapeutischen Arbeiten und Analysen aus dem Projekt „Flucht und Begegnung“
  • „Probierstation“ und Präsentation: „Wer schön sein will, muss leiden“ – Enthaarung als Mittel der Inszenierung des eigenen Körpers (Sofiya Vulfovych und Maria Wisotschin)
öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei