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Die Fumarsäure bei Psoriasis und MS – eine Weltkarriere von Bochum aus

Veranstaltungsreihe: 
Veranstalter: 
Ruhr-Universität Bochum
Montag, 28. September 2015, 18:00

Die Fumarsäure wurde im vergangenen Jahr in den USA und in diesem Jahr in der Bundesrepublik Deutschland zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) zugelassen. In den USA ist der Umsatz danach deutlich über eine Milliarde US-Dollar gestiegen. Ein unglaublicher Erfolg. Bei der Hauterkrankung Psoriasis (Schuppenflechte) ist das Präparat seit Jahren Standard. Hier hat die Hautklinik in Bochum Pionierarbeit geleistet. Die Idee zur MS-Therapie mit Fumarsäure ist in Bochum entstanden. Auch wurden die ersten Studien zur Wirksamkeit hier durchgeführt. Das Ganze entstand auf kooperativer Basis zwischen der Bochumer Dermatologie und der Bochumer Neurologie. Eine spannende Geschichte, die nicht nur in wissenschaftlichen, sondern auch jenseits wissenschaftlicher Gremien eine weite Publizität erfahren hat.

Referenten: Prof. Dr. Peter Altmeyer (Dermatologie und Allergologie), Prof. Dr. Ralf Gold (Neurologie)

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