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Nachtcafé: Ruhrgebiet – Metropole oder geballte Provinz?

Veranstalter: 
Wissenschaft im Dialog und UniverCity Bochum
Donnerstag, 24. September 2015, 19:00 bis 20:30
Etage: 
2

Das Ruhrgebiet zählt zu den fünf größten Ballungsräumen Europas. Auf einem Quadratkilometer wohnen etwa 1.140 Menschen, bundesweit liegt die Einwohnerdichte gerade mal bei durchschnittlich 230 Menschen auf derselben Fläche. Das ehemalige montanindustrielle Herz Europas befindet sich im Wandel und steht vor großen Herausforderungen: Industriezweige brechen weg, die Milieus verschieben sich, Identität und Identifikation gehen verloren, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, und die Lage der öffentlichen Haushalte ist angespannt. Das Ruhrgebiet unternimmt Einiges, um auf die Veränderungen und Herausforderungen zu reagieren und sich – wieder einmal – neu zu erfinden.

Welche Perspektiven hat das Ruhrgebiet für die kommenden Jahrzehnte? Welche Rolle spielen Bildung, Wissenschaft, Kultur und der Zusammenhalt der Menschen? Kann das Ruhrgebiet zu einem Vorbild für andere Metropolregionen werden?

Diskutieren Sie mit unseren Experten Prof. Dr. Karsten Zimmermann von der Fakultät Raumplanung – Europäische Planungskulturen an der TU Dortmund und Dr. Stefan Gärtner vom Institut Arbeit und Technik Gelsenkirchen.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Diskussion!

Weitere Informationen: www.wissenschaft-kontrovers.de

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei

Wissenschaft im Dialog – die Initiative der deutschen Wissenschaft

Wissenschaft im Dialog (WiD) bringt Wissenschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch. Die Gemeinschaftsinitiatve der deutschen Wissenschaft wurde 1999 von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. WiD organisiert Dialogveranstaltungen, Ausstellungen oder Wettbewerbe rund um Wissenschaft und Forschung und entwickelt neue Formate der Wissenschaftskommunikation. Die Wissenschaftsorganisationen stärken mit der Gemeinschaftsinitiative den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft auch über kontroverse Themen der Forschung. WiD wurde auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft gegründet. Als Partner kamen Stiftungen hinzu. Maßgeblich unterstützt wird WiD vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

www.wissenschaft-im-dialog.de

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